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Mondfinsternis am 28.September 2015
15.04.2018 21:21 ( 1959 x gelesen )

Die Totale Mondfinsternis

In Mitteleuropa konnten wir sie nun nach 7 1/2 - Jahren wieder bewundern:

In der Nacht vom 27. auf den 28.September 2015 traten gleich zwei Mondereignisse ein:
1. Der Mond war im erdnächsten Punkt seiner Laufbahn
2. und er durchquerte den Erdschatten

Das gibt es nur alle paar Jahrzehnte. Eine solche Kombination aus Supermond und Mondfinsternis ist nicht nur ungewöhnlich, sondern auch sehenswert!!!

Früh aufstehen hat sich geloht - ein tolles Erlebnis mit Supergefühl, auch das Wetter spielte mit

(der Fotoapparat nicht immer...)

Trotzdem gibt´s natürlich einige Fotos im Album Licht-Faszinationen "Mondfinsternis" in meiner Fotogalerie >>



Wenn der Mond zum Supermond wird...

Der Mond umkreist die Erde nicht auf einer Kreisbahn, sondern auf einer elliptischen Bahn. Deren erdnächster Punkt - das Perigäum - ist etwa 356.000 Kilometer von der Erde entfernt - rund 40.000 Kilometer näher an der Erde als das Apogäum. An diesem Punkt entfernt sich der Mond bis auf etwa 400.000 Kilometer.

Entsprechend sieht der Mond größer aus, er erscheint etwa 14 % größer als sonst. Ein Vollmond - und auch ein Neumond - im Perigäum wird deshalb Supermond genannt. Dieses Ereignis allein ist nicht so selten. Etwa jeder 14. Vollmond ist ein Supermond.

In der Nacht vom 27. auf den 28.September 2015 fiel außerdem der Erdschatten auf den Supermond. Es kam zu einer Totalen Mondfinsternis. Knapp 3 1/2 - Stunden brauchte der Mond, um den Erdschatten zu durchqueren. Er wurde aber nicht ganz verdunkelt, weil die Erdatmosphäre das Sonnenlicht filtert und in den Kernschatten hineinstreut.

Wenn der Mond zum Blutmond wird...

In der Erdatmosphäre bricht sich vor allem das langwellige, rote Sonnenlicht - weshalb die Sonne rot wird, bevor sie hinter dem Horizont verschwindet.

Entsprechend fällt auch rotes Licht auf den Mond im Erdschatten und wurde in früheren Zeiten deshalb auch Blutmond genannt.

Diese Ereignis kommt selten vor:

Im Prinzip könnte es zu jedem Vollmond eine Mondfinsternis geben, denn dann stehen Sonne, Erde und Mond in einer Reihe. Allerdings ist die Mondbahn nicht nur elliptisch, sie ist auch um etwa fünf Grad gegenüber der Bahn geneigt, auf der die Erde die Sonne umkreist. Im Normalfall steht der Vollmond deshalb über oder unter der Erdbahn und ist gut sichtbar.

Nur wenn er in den Kernschatten der Erde kommt, gibt es eine Mondfinsternis. Das passiert aber nicht allzu häufig: Die letzte Mondfinsternis war in unseren Breiten Anfang 2008 zu beobachten, die nächste folgt 2018.

Eine Mondfinsternis mit Supermond ist noch seltener. Die letzte fand 1982 statt, im 20. Jahrhundert gab es davor 4 weitere: 1910, 1928, 1946 und 1964. Die nächste Supermond-Finsternis gibt es 2033.

In ganz Deutschland gut zu sehen

Weil das Wetter mitspielte, war das Ereignis gut am Südwesthimmel zu sehen. Sie war in voller Länge in vielen Ländern Europas, aber auch in Teilen Afrikas und Amerikas sichtbar.

Verlauf der Totalen Mondfinsternis am 28.September 2015:

02.10 Uhr             Eintritt in den Halbschatten der Erde beginnt (Halbschattenfinsternis)

03.07 Uhr             Eintritt in den Kernschatten beginnt (partielle Mondfinsternis)

04.11 Uhr             Beginn der Totalität (Mondschatten komplett im Erd-Kernschatten)

05.24 Uhr             Ende der Totalität

06.27 Uhr             Austritt aus dem Kernschatten endet

07.24 Uhr             Austritt aus dem Halbschatten endet (kurz nach Untergang des Mondes)

Wer den Höhepunkt des mehrere Stunden dauernden Schattenspiels nur mal kurz bestaunen wollte, konnte seinen Wecker auf ca. 04.30 Uhr stellen. Von 04.11 Uhr bis 05.24 befand sich der Mond vollständig im Kernschatten, die Finsternis war total. Die Mitte war somit um 04.47 Uhr.

Aber Achtung:

Der Vollmond ist in dieser Nacht der Erde so extrem nah (ca. 356.000 km), dass dies Springfluten und Spannungen in der Erdkruste hervorrufen kann.


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